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RIC, ITE oder ITC – welche Bauform passt zu mir?

8 Min. Lesezeit · Ratgeber

Hinweis für den Shop-Betreiber: Beispielartikel zur Veranschaulichung des Ratgeber-Bereichs. Bitte fachlich (z. B. durch eine Hörakustik-Fachkraft) prüfen lassen, bevor er veröffentlicht wird.

Hörgeräte unterscheiden sich nicht nur im Klang, sondern vor allem in ihrer Bauform. Die Wahl hängt vom Grad des Hörverlusts, der Form des Gehörgangs und persönlichen Vorlieben ab.

RIC (Receiver-in-Canal)

Bei RIC-Geräten sitzt ein kleines Gehäuse hinter dem Ohr, während der Lautsprecher direkt im Gehörgang platziert wird. Diese Bauform ist aktuell die am häufigsten verkaufte, da sie leicht, unauffällig und für die meisten Hörverlust-Grade geeignet ist.

ITE (In-the-Ear)

ITE-Geräte werden individuell nach einem Abdruck des Gehörgangs gefertigt und sitzen komplett im Ohr. Sie sind besonders diskret, eignen sich aber nicht für jeden Hörverlust-Grad und jede Ohrform.

ITC (In-the-Canal)

Eine noch kleinere Variante des Im-Ohr-Geräts, die tiefer im Gehörgang sitzt. ITC-Geräte sind besonders unauffällig, bieten aber weniger Platz für Zusatzfunktionen wie große Akkus.

Welche Bauform passt zu mir?

  • Leichtes Handling und großer Akku wichtig? → RIC
  • Maximal diskrete Optik gewünscht? → ITE oder ITC
  • Aktiver Alltag mit viel Bewegung? → RIC mit sicherem Sitz

Am zuverlässigsten lässt sich die passende Bauform im persönlichen Beratungsgespräch bestimmen, da Gehörgangsform und Hörprofil individuell sehr unterschiedlich sind.


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